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Gedanken sind Lebewesen und wie jedes Lebewesen wollen Gedanken auch
möglichst lange leben. Daher können wir diese auch nicht
erzeugen, wie manche Menschen meinen, die immer behaupten: "Das war MEIN
Gedanke". Gedanken gehören niemandem. Sie werden von jemandem angezogen, so wie
wir auch andere Menschen anziehen. Könnten wir die Gedanken in uns erzeugen,
wären wir immer umgeben von den Gedanken, die wir gerne mögen, z.B. Gedanken der
Liebe, Gedanken der Harmonie, Gedanken der Gesundheit. Leider ziehen wir Gedanken nur an und deshalb bleiben Gedanken auch nur so lange bei uns, wie sie sich bei uns wohlfühlen. Gedanken der Angst verflüchtigen sich sofort, wenn wir uns verlieben. Je nachdem, in welchen Gefühlen wir sind, haben wir andere Gedanken. Gedanken und Gefühle sind zwei Bestandteile, die sich magisch anziehen und die auch zusammen gehören. Gefühle können wir fühlen, aber sie teilen sich uns auch mit Gedanken mit. Um einen Körper herum gibt es mehrere Dimensionen oder Ebenen. Es gibt sichtbare und unsichtbare Ebenen. Die unsichtbaren Ebenen unterscheiden sich nach der christlichen Tradition in Geist und Seele. Durch die Seele sind wir verbunden mit dem gesamten Universum und mit Gott. Die Seele ist unsere Standleitung zu Gott. Geist und Körper gehören zusammen. Der Geist ist der unsichtbare Körper, der physische Körper ist der sichtbare Geist. Gedanken nutzen die Geistebene. Gefühle sind für uns lebenswichtig. Gefühle gehören zu der Ebene der Seele. Wegen der enormen Wichtigkeit ist dieser Bestandteil der Seele auch so konstruiert, dass uns alles mehrfach mitgeteilt wird, einerseits mittels des Fühlens (Körperebene), den Emotionen (Seelenebene) und dann durch Gedanken (Geistebene). Sobald Gedanken und Gefühle miteinander wirken, erzeugen sie feinstoffliche Wesen, die auch als Gedanken- und Gefühlsformen bezeichnet werden. Hermetiker bezeichnen sie als Schemen und Larven. Wie können wir uns diese Wesen vorstellen? Das beschreibt Grandmaster Choa Kok Sui im Buch: Energetischer Selbstschutz. Er zeigt uns, wie hellsichtige Menschen Gefühlsformen sehen. Begierde
Schwingt die Gedankenform nach rechts, ver- einnahmt sie, schwingt sie nach links, gibt sie ab. Auch hier sind alle drei Ebenen miteinander verwoben. Das macht die Liebe so wirksam und verbindet uns mit dem gesamten Universum. Beide Bilder haben Ähnlichkeiten, doch erkennen Sie, dass die Spiralen der Begierden geschlossen sind und nicht bereit, wieder etwas abzugeben. Sie sind auch verschlungen und undurchsichtig, während die Spiralen der Liebe klar und offen sind. Dies sind nur wenige Beispiele für Gefühlsformen. Weitere Bilder finden Sie in: Choa Kok Sui: Energetischer Selbstschutz: Psychische Immunstärke gegen
bewusste und unbewusste Übergriffe, Ansata Verlag, München,
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